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Viertelgeschichten

Dreimühlenviertel: Wer ist die neue Apothekerin?

Wir waren neugierig und wollten wissen, wer uns künftig bei Kopfschmerzen und Rückenproblemen berät: Dr. Rady hat sich trotz stressiger Anfangswochen Zeit für uns genommen und Rede und Antwort gestanden. Lest hier unser Interview mit der neuen Apothekerin im Dreimühlenviertel!

Wir waren neugierig und wollten wissen, wer uns künftig bei Kopfschmerzen und Rückenproblemen berät: Dr. Rady hat sich trotz stressiger Anfangswochen Zeit für uns genommen und Rede und Antwort gestanden. Lest hier unser Interview mit der neuen Apothekerin im Dreimühlenviertel!

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Frau Dr. Rady, wie geht es Ihnen?

Gut danke, die erste Woche war stressig, aber es war eine gute Entscheidung herzukommen. Ich freue mich auf die Apotheke in dieser Gegend. Es war nicht einfach die Genehmigung zu bekommen, wir bekamen keine Infos wann wir starten können und die Situation wurde immer chaotischer. Die Betriebserlaubnis kam schließlich mit Müh und Not an Silvester, erst danach konnte ich die ersten Behördengänge machen. Dort wächst ja bis zum 15. Januar kein Gras… In der Zwischenzeit hatten sich die Mitarbeiter meines Vorgängers sogar schon neue Stellen gesucht, da sie nicht wussten, ob es hier weitergeht!

Das sind wirklich alles andere als ideale Startbedingungen. Wir hoffen, dass Sie es dafür jetzt umso leichter haben- wie sind Sie denn eigentlich auf die Apotheke aufmerksam geworden?

Ich habe es zufällig von einer Ex-Kollegin gehört, deren Eltern gehört die Apotheke.

Aha – konnten Sie denn auch etwas von Dr. Denk übernehmen oder wird jetzt alles neu?

Ich habe nichts übernommen, vor allem keine Systeme oder natürlich Daten. Das Geld ist buchstäblich im Keller: Die Sanierung läuft erstmal auf eigene Kosten, vor allem geht es um Schimmel in Lagerraum und Labor im Keller.

Also die von den Kunden gewohnte Inneneinrichtung bleibt auf jeden Fall, ich mag Holz und ultramodernes Innendesign passt halt auch nicht überall. Wegen des Denkmalschutzes bleibt es auch erstmal bei der Klingel für Rollstuhlfahrer, einen Fahrstuhl plane ich zur Zeit nicht.

Priorität hat für mich jetzt auch erstmal das Warenlager.

Ist das eigentlich Ihre erste Apotheke? Was haben Sie gemacht, bevor Sie zu uns kamen?

Oh, ich habe in Ungarn mein Diplom in Pharmazie gemacht und dort geforscht. Später Kunst studiert und als Restauratorin gearbeitet, in Wien. Dort habe ich auch meinen Mann kennengelernt, wegen ihm bin ich nach München gekommen. Ich selbst arbeite seit zehn Jahren wieder als Apothekerin, aus familiären Gründen. Hier im Viertel habe ich noch keinen Kontakt mit anderen Künstlern gehabt- ich habe einfach noch keine Zeit gehabt, leider.

Was wünschen Sie sich denn für das Jahr 2021?

Ach, vor allem dass die Kunden weiterhin so positiv und offen mir gegenüber sind. Und dass Corona endlich vorbei ist- vor allem den Kindern und der Jugend wünsche ich das.

Vielen Dank für das Interview, Fr. Dr. Rady und alles Gute!

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